Konjunktur-Schock stärkt Ihre Verhandlungsposition

Konjunktur-Schock stärkt Ihre Verhandlungsposition

Nutzen Sie jetzt die Gunst der Stunde

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Jetzt oder nie: Geschäftsführer sollten die Konjunkturflaute jetzt nutzen, um ihr Unternehmen für die Zukunft zu rüsten. Die dünneren Auftragsbücher setzen zudem Manpower frei, die den Unternehmen die Zeit gibt, sich mehr um ihre Innovationen, die Digitalisierung und andere strategische Themen zu kümmern. Finanzieren können Sie ihr Zukunftsprogramm durch erhebliche Einsparungen im Einkauf. Denn der ist während der Hochzeiten zu kurz gekommen.

Verkäufermärkte werden Einkäufermärkte

Die Wirtschaftslage vieler Unternehmen hat sich im ersten Quartal 2019 deutlich verschlechtert. Dies sorgt für Überschussangebote und Einkäufermärkte und gilt auch für einige Rohstoffe. Aktuell verzeichnen wir beispielsweise im Bereich Stahl eine Überproduktion, da die Stahlhersteller ihre Produktion dem Konjunkturverlauf nicht schnell genug anpassen konnten. Dieser Überschuss stärkt die Verhandlungsposition des Stahleinkaufs.

Neben dem direkten Einkauf von Stahl sind auch Vorprodukte aus Stahl und andere Rohstoffe, die im Preis gesunken sind, betroffen.

Lieferantenpreise transparent machen

Lieferanten geben ihre detaillierten Preiskalkulationen üblicherweise nicht raus. Doch der Einkauf kann deren Produktpreise auch ohne sie kalkulieren. Dazu führen die Produktkosten-Experten von Kloepfel Engineering bei Vorprodukten mit hohen Saving-Potenzialen Produktkostenkalkulationen mit der Software Cost Control durch. So sind Kostenreduktionen von zehn bis 40 Prozent möglich. Das vielfach ausgezeichnete Tool beinhaltet alle verfügbaren Fertigungsmodule und ist speziell auf produzierende Unternehmen zugeschnitten. Mit Cost Control und den interdisziplinären Teams von Kloepfel Engineering können so beliebige Herstellkosten exakt und vollständig analysiert werden. Der Einkauf weiß dann, was das Produkt eigentlich kosten darf.

Hohe Savings bei C-Teilen

Einsparungen in Höhe von fünf bis 15 Prozent finden wir vor allem bei Themen, die oft nicht im Fokus der Einkäufer liegen und kaum beachtet werden. Die Einkaufsabteilungen sind meist durch die zentralen Beschaffungsgüter so stark ausgelastet, dass die Gemeinkosten ungeprüft bleiben. In einigen Unternehmen unterliegen sie nicht einmal dem Einkauf, sondern werden durch andere Abteilungen (Buchhaltung, Disposition, Assistenten etc.) betreut. Häufig kommt es deswegen zu Vertragsverlängerungen, ohne dass die Konditionen überprüft und verhandelt werden.

Wenn man auf Basis einer transparenten Analyse die erforderlichen Beschaffungsinstrumente einsetzt und die richtigen Partner auswählt, lassen sich Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich umsetzen. Hier sollte der Einkauf Ausgaben, beispielsweise in den Bereichen Marketing, IT, Gebäudereinigung oder Sicherheit, daher hinterfragen dürfen.

Dabei geht es nicht darum, einfach die Kosten zu reduzieren. Viel eher ist es die Aufgabe des Einkaufs, den Fachabteilungen verbesserte Leistungen für weniger Ausgaben zu verhandeln. Mit dieser Botschaft ließe sich ein Einkaufsprogramm auch einfacher an die entsprechenden Abteilungen kommunizieren. Die Mitarbeiter verstehen die Einkäufer dann als wertvolle Mittelbeschaffer.

Zahlungskonditionen unkompliziert verbessern

Oft fordert der Einkauf Verbesserung der Zahlungskonditionen bei den Lieferanten nicht ein. Dabei könnten Unternehmen durch eine Erhöhung der Skontoquote und Verlängerung der Zahlungsziele die eigene Liquidität steigern und den Cashflow verbessern. Optimierungen im Konditionsmanagement verbessern die Liquidität. Für diesen Bereich beschäftigt Kloepfel Consulting in seinem Konditionsmanagement speziell ausgebildete Mitarbeiter, die ebenfalls zu 100 Prozent auf Erfolgsbasis arbeiten.

Logistikkosten senken

Mit dem unabhängigen Fourth Party Logistics Provider Kloepfel 4PL Solutions können Mittelständler ihre Logistikqualität sowie ihren Frachtleistungseinkauf optimieren und so ihre Logistikkosten um bis zu 20 Prozent reduzieren.

Kloepfel 4PL Solutions führt logistische Potentialanalysen durch und betrachtet zur Optimierung die Informations- und Güterflüsse Ihrer Logistik. So können, unter anderem durch die optimale Bündelung der Dienstleister, Lieferzeiten verkürzt sowie Transport-, Bestands- und Transaktionskosten gesenkt werden.

Zudem optimiert Kloepfel 4PL Solutions bei Bedarf Ihr Lager. Die Experten sorgen dafür, dass die bestellte Ware verfügbar ist, Aufträge direkt bearbeitet und ausgeliefert werden, die Verpackung einwandfrei ist und der Inhalt zu 100 Prozent dem Auftrag entspricht.

Bis heute waren unsere Logistikexperten bei 50 Kunden im Einsatz und haben ein Logistikvolumen von 109 Millionen Euro betreut. Dabei erzielten sie im Durchschnitt Einsparungen in Höhe 12,2 Prozent.

Versicherungsschutz optimieren und gleichzeitig Kosten minimieren

Das Thema Versicherungsschutz wird in vielen Unternehmen zu stiefmütterlich behandelt. Gerade wenn die Auftragslage gut ist, fehlt dafür oft die Zeit. Wenn Sie jetzt aber mehr nach innen blicken können, sollten Sie ihre Versicherungen von unabhängigen Experten prüfen lassen. Dass sich dies nicht nur finanziell lohnt, weiß Bernd Hendges. Der Experte für Industrieversicherungen erklärt: „Bei Versicherungen haben wir durch professionelle Maklerausschreibungen Einsparungen von bis zu 36% erzielt. Bei unseren Risikoprüfungen stoßen wir dann immer wieder auch auf Deckungslücken und Intransparenz.“

Zunächst werden das bestehende Versicherungsportfolio und die Dienstleistungen der Versicherungspartner geprüft und bewertet. Im Anschluss werden Makler- und Versicherungsausschreibungen, Benchmarks und Makler Beauty Contests durchgeführt. Da wir von Versicherern, Maklern und Vermittlern unabhängig sind, können wir den kompletten Versicherungsmarkt der Makler (DACH-Region) und Versicherer berücksichtigen. So kann Kloepfel in Abstimmung mit Ihnen ein Versicherungsprogramm entwickeln, das Ihnen Verbesserungen bei Kosten, Bedingungen und Prozessen bringt.

Die meisten Versicherungsverträge verlängern sich zum 31.12.2019 um ein Jahr, daher sollten Unternehmen vor dem 30.09.2019 aktiv werden.

In den letzten anderthalb Jahren haben wir 35 Projekte bei unterschiedlichen Unternehmen durchgeführt. So waren wir unter anderem bei der Deutsche Hospitality, wozu auch die Steigenberger Hotelgruppe gehört, bei Kathrein, einem der führenden Hersteller von Antennen- und Satellitentechnik, beim Textilhersteller Seidensticker und beim Maschinenbauunternehmen J. G. WEISSER SÖHNE Maschinenbau.

Handelskriege: Global Sourcing überdenken

Mit Blick auf die aktuellen Handelskriege und entsprechenden Unsicherheiten kann es sich für die Unternehmen lohnen, beispielsweise auf das Freihandelsabkommen Jefta zwischen der Europäischen Union und Japan zu setzen. Das Japan-EU Free Trade Agreement ist erst am 1. Februar 2019 offiziell in Kraft getreten. Mit Ausnahme einiger weniger Industriebereiche profitieren zum Beispiel die Branchen: Chemie, Wiederverarbeitung, Maschinenbau, Automotive, Sonderfahrzeugbau, Lebensmittel, Konsumgüter-Non-Food, Dienstleister, Pharma, Healthcare und Möbel.

Das Abkommen betrifft 30 Prozent des Welthandels und ist damit das weltweit größte für den freien Handel. Darüber hinaus ist Jefta in Zeiten des Brexits und der aktuellen Handelsstreitigkeiten auch ein Partnerschaftsabkommen mit einem „klaren Signal gegen den Protektionismus“, wie Handelskommissarin Malmström anlässlich der Unterzeichnung erklärte.

Die Zoll- und Außenhandelsexperten von Kloepfel 4PL Solutions helfen den Unternehmen dabei, speziell für ihre Situation und ihre Märkte Prozesse und Dokumente aufzusetzen, mit denen sie regelkonform in wenigen Wochen an Jefta teilhaben können.
Nach Bedarf bietet Kloepfel 4PL Solutions Logistikabteilungen auch ein Coaching an. Hier vermitteln wir, wie die entsprechenden Unterlagen und formellen Anforderungen der japanischen Importe richtig beim Zoll angemeldet werden.

Wo anfangen?

Holen Sie sich Macher ins Boot, die Ihnen Ihre Potenziale nicht nur aufzeigen, sondern mit Ihrem Team als Kollegen auf Zeit auch umsetzen. Unsere Einkaufsexperten bringen ihr Honorar sogar selbst mit, da wir ausschließlich nach Erfolg bezahlt werden. Mit den Einsparungen aus solchen Projekten können Sie dann auch die nötigen Maßnahmen finanzieren, um Ihr Unternehmen für die nächsten Jahrzehnte zu rüsten.

Mitarbeiter rechtzeitig abholen

Ludovic Montecot ist Einkaufsleiter bei Waldaschaff Automotive. Der Automobilzulieferer produziert Crash-Management-Systeme, Batteriekästen, Strukturbauteile und Heckklappenstrukturen. Die größten Kunden sind Audi, BMW, Porsche, Scania und Ford. Montecot berichtet: „Es gab eine anfängliche Skepsis bei den Kolleginnen und Kollegen. Als die Berater bereits nach kurzer Zeit große Erfolge erzielten, hat sich diese aber schnell gelegt. Außerdem gab es eine gewisse Sorge, dass die Externen einen besseren Job machen könnten, als man selbst. Doch durch viel Kommunikation, den Teamgeist und die Professionalität der Berater hat sich auch das gelegt.“

Positiver Nebeneffekt: Die Einkäufer unserer Kunden bekommen durch die Projekte nebenbei ein „Training on the Project“. Mit der Unterstützung von Kloepfel können sie dann beispielsweise ihr Geschick und ihre Kenntnisse zur Vorbereitung und Durchführung von Verhandlungen erweitern.

„Das ging nur, weil unsere Mitarbeiter und die Berater eng als Team zusammengearbeitet haben. So wussten wir auch immer genau, was wann und warum passiert“, sagt Montecot.

Thomas Sprauer leitet den Einkauf der Theben AG. Das Familienunternehmen mit über 700 Mitarbeitern ist ein führender Anbieter intelligenter Lösungen im Bereich Smart Home und Smart Energy. Sprauer sagt: „Durch das Optimierungsprojekt konnten wir nicht nur Kosten senken, sondern auch unsere Prozesse nachhaltig optimieren, um mehr Zeit im Einkaufsalltag für strategisch wichtige Aufgaben zu gewinnen.“

 
 

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Autor: Thomas Wandler, Senior Partner

 
 

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