Ergebnisse der Blitzumfrage „Wie hart würde Sie ein 2. Lockdown treffen?“

Ergebnisse der Blitzumfrage „Wie hart würde Sie ein 2. Lockdown treffen?“

Produzierender Mittelstand: Viele sorgen sich vor Produktions- und Umsatzausfällen – 48% keine Angst um Arbeitsplatz

  • Jeder Vierte rechnet nicht mit einem vollständigen Lockdown
  • Fast die Hälfte hat keine Angst um ihren Arbeitsplatz
  • Einschätzung zu Produktions- und Umsatzausfällen durch einen zweiten Lockdown

Vom 22.10.2020 bis zum 28.10.2020 hat Kloepfel Consulting, eine auf Lieferketten spezialisierte Unternehmensberatung, 246 deutsche Fach- und Führungskräfte nach Ihren Befürchtungen vor einem zweiten Lockdown befragt. Das branchenübergreifende stichprobenartige Stimmungsbild wurde per anonymer Online-Umfrage erhoben. Die Teilnehmer kommen aus produzierenden mittelständischen Unternehmen bis zu 500 Mio. Euro Jahresumsatz.

Jeder Vierte rechnet nicht mit einem vollständigen Lockdown

Jeder vierte Befragte rechnet nicht mit einem vollständigen Lockdown. 38% glauben, dass es dazu binnen der kommenden vier Wochen kommen könnte. Jeder Zehnte meint, dass ein Lockdown in den kommenden acht Wochen erfolgt. 18% rechnen damit, dass ein Lockdown kommt, können aber nicht sagen wann. Unterdessen konnten 9% der Befragten diese Fragen nicht beantworten.

Fast die Hälfte hat keine Angst um ihren Arbeitsplatz

Mit 48% gibt fast jeder zweite Befragten an, sich aktuell keine Sorgen zu machen. 14% der Umfrage-Teilnehmer fürchten sich derzeit vor Arbeitslosigkeit. Keiner der Teilnehmer ist derzeit ohne Arbeit. 31% machen sich ein wenig Sorgen. 7% wiederum konnten diese Frage nicht beantworten.

Einschätzung Produktionsausfälle durch einen zweiten Lockdown

Falls es zu einem Lockdown wie Anfang des Jahres kommt glauben nur 12%, dass es nicht zu Produktionsausfällen kommt. 14% rechnen damit, dass ihre Produktion sich um bis zu 10% reduziert. 39% denken, dass die Produktion im Falle eines Lockdowns um ein Viertel einbricht. 13% geben an, dass sie um die Hälfte weniger produzieren können. An einen Rückgang der Produktion um 75% glauben 3%. 8% gehen davon aus, dass sie im Falle eines zweiten Lockdown überhaupt nicht mehr produzieren können. Gut jeder zehnte (11%) konnte diese Frage nicht beantworten.

Einschätzung Umsatzausfälle durch einen zweiten Lockdown

Mit Blick auf mögliche Umsatzausfälle gehen 7% der Teilnehmer nicht von Umsatzausfällen durch einen Lockdown aus. Hingegen befürchten 17% der befragten Fach- und Führungskräfte Umsatzausfälle bis zu 10%, 31% prognostizieren Umsatzeinbußen um bis zu 25%. 14% gehen von einem Rückgang der Umsätze um die Hälfte aus. 10% glauben, dass ihre Umsätze um bis zu 75% einbrechen. 13% sagen sogar, dass der Umsatz komplett einbrechen könnte. 8% der Stichprobe konnten keine Einschätzung abgeben.

Marc Kloepfel, CEO Kloepfel Consulting, sagt: „Die Sorgen vor einem zweiten Lockdown wie Anfang des Jahres sind groß. Wir merken in unserem täglichen Beratungsgeschäft aber auch, dass sich viele Unternehmen der Corona-Lage angepasst haben. Sie haben ihre Lager aufgefüllt, kommunizieren viel sowohl mit ihren Kunden als auch Lieferanten und sie haben ihre Lieferketten robuster aufgestellt.“

Teilnehmer nach Jahresumsatz

  • Unter 10 Millionen Euro 45%
  • 10 bis 499 Millionen Euro 55%

Teilnehmer nach Position

  • Eigentümer 24%
  • Geschäftsführer 28%
  • Finanzen/Controlling/Buchhaltung 9%
  • Einkauf/Logistik/Supply Chain Management 20%
  • Produktion/Konstruktion 12%
  • Forschung und Entwicklung 0%
  • Marketing/Vertrieb 7%

Pressekontakt
Christian Fischer
Kloepfel Group
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
M: +49 152 / 227 227 50
c.fischer@kloepfel-services.com
www.kloepfel-group.com