ZF und die Transformation der Transportwelt

ZF und die Transformation der Transportwelt

Automobilzulieferer mit Lösungen zur Optimierung der Logistik

Die ZF Friedrichshafen AG sieht sich gut gerüstet für die Zukunft. Das verdeutlicht der Automobilzulieferer in einer aktuellen Pressemitteilung mit dem Titel „ZF auf der Überholspur für intelligente, saubere und sichere Nutzfahrzeugtechnik.“

Dabei ist sich das Unternehmen großer Aufgaben für die Nutzfahrzeugindustrie bewusst. Drei davon hebt ZF besonders hervor: das Senken der CO2-Emissionen, die Steigerung der Sicherheit und die digitale Vernetzung der Flotten.

So weist das Unternehmen darauf hin, dass in der EU die Hersteller den CO2-Flottenausstoß neuer Nutzfahrzeuge bis 2025 um 15 Prozent senken müssen. Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen sogar um 30 Prozent sinken. Außerdem schreibt die EU ab 2022 den Einsatz neuer Fahrerassistenzsysteme verpflichtend vor, wie ZF anmerkt.

Komplettlösungen

Die ZF Friedrichshafen AG bietet Lösungen für Antriebs-, Fahrwerk- und Sicherheitstechnik, sowohl für Pkw als auch für Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von rund 36,5 Milliarden Euro. Die Mitarbeiterzahl beträgt etwa 148.000.

Ende Mai hat ZF das auf Bremssysteme spezialisierte Unternehmen Wabco übernommen. Damit sieht sich der Automobilzulieferer in der Lage, seine Kunden beim Wandel der Mobilität zu begleiten. Nach Unternehmensaussage sei das Produkt- und Systemportfolio für intelligente Nutzfahrzeuge umfassend und einzigartig.

Dazu erklärt Fredrik Staedtler, Leiter der neuen Division Commercial Vehicle Control Systems, Wabco habe ZF in die Lage versetzt, die weltweite Führungsposition als zukunftsorientierter Komplettanbieter für die Nutzfahrzeugindustrie auszubauen. Weiter sagt er: „Mit dem klaren Ziel, die Mobilität und das Transportwesen sauberer, sicherer und effizienter zu gestalten, mobilisieren wir die Nutzfahrzeug-Intelligenz, um unsere Kunden weltweit zu unterstützen.“

Eines der neuen Produkte ist ein Ankoppelassistent. Mit ihm können Lkw vollautomatisiert unter den Auflieger fahren und ebenfalls automatisch andocken.

Außerdem verweist der Autozulieferer in seiner Pressemeldung auf den sogenannten Advanced Reversing Assist. Dabei handelt es sich um die Weiterentwicklung eines Rückfahrassistenten.

Ebenfalls ist ZF aktuell dabei, seine Kompetenzen bei der Digitalisierung sowie der Fahrzeugkonnektivität auszubauen. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass damit die Prozesse in der Logistik optimiert werden können.

Quelle: www.kloepfel-consulting.com