Audi: Chipmangel führt teilweise zu Produktionsstopp

Audi: Chipmangel führt teilweise zu Produktionsstopp

Kurzarbeit wegen instabiler Lieferketten

Der Autohersteller Audi wird in diesen Tagen Teile der Produktion wegen Chipmangels stoppen.

Laut eines Artikels der Augsburger Allgemeine wird am Standort Neckarsulm vom 26. bis zum 30. April wegen fehlender Halbleiterteile keine Produktion der Modelle A6 und A7 stattfinden. Die betroffenen Beschäftigten werden dann in Kurzarbeit sein.

Am Standort Ingolstadt soll die Produktion normal weiterlaufen. Ob das möglich sein wird, bleibt jedoch unklar. Daher hat Audi auch für diesen Standort Kurzarbeit angemeldet.

Versorgung mit Halbleitern weiter unsicher

Wie auch andere Autohersteller hat Audi seit Januar Probleme mit den Chiplieferungen. Das führte dazu, dass schon im Januar mehr als 10.000 Beschäftigte an beiden deutschen Audi-Produktionsstandorten in Kurzarbeit waren. In der ersten Märzwoche gab es in Ingolstadt erneut einen Produktionsstopp. Dort standen alle drei Bänder still und über 16.000 Mitarbeiter waren von Kurzarbeit betroffen.

Nun hat der zu VW gehörende Premiumhersteller vorsorglich auch für Mai Kurzarbeit angemeldet. Wie der Bayerische Rundfunk auf seinem Online-Portal berichtet, nennt das Unternehmen die anhaltend unsichere Versorgung mit Halbleitern als Grund.

Dieter Braun, Leiter Supply Chain bei Audi, wird im Artikel der Augsburger Allgemeine bezüglich der aktuellen Lage zitiert: „Die Corona-Pandemie und die damit verbundene Halbleiter-Krise fordert weiterhin unsere volle Aufmerksamkeit. Wir haben unsere Lieferketten genau im Blick und stehen dazu laufend mit unseren Standorten und Partnern im Austausch.“

Quelle: www.kloepfel-consulting.com